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Wie geht’s auf Englisch: 20+ Fragen und Antworten zu Gesundheit und Wohlbefinden

Von Sandor23. Februar 20269 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Das englische „How are you?“ (/haʊ ɑːr juː/) ist eine ritualisierte Begrüßung, keine echte Frage, erwartet wird eine kurze, positive Antwort: „Good, thanks!“ oder „Fine, thanks!“. Das ist einer der größten kulturellen Unterschiede zwischen ungarischer und englischer Kommunikation. Echtes Interesse zeigt man meist nur bei engen Freunden.

Die kurze Antwort

Das englische „How are you?" (/haʊ ɑːr juː/) ist nicht dieselbe Frage wie das deutsche „Wie geht’s?" , im Englischen ist es vor allem ein ritualisierter Gruß, auf den eine kurze, positive Antwort erwartet wird: „Good, thanks!" oder „Fine, thanks!". Das ist eine der häufigsten kulturellen Überraschungen für deutsche Sprecher, die gewohnt sind, dass „Wie geht’s?" echtes Interesse bedeuten kann.

Englisch ist heute eine Sprache, die von ca. 1,5 Milliarden Menschen genutzt wird, davon sind laut Ethnologue 2024 etwa 380 Millionen Muttersprachler. Für Englischlernende ist eine der nützlichsten Erkenntnisse, dass Grußrituale, inklusive „How are you?", viel konventioneller sind als im Deutschen. Die Form ist wichtiger als der Inhalt.

„Die wichtigste Funktion englischer Grußsequenzen ist nicht der Informationsaustausch, sondern die rituelle Bestätigung der Beziehung. Der Inhalt des Austauschs 'How are you? , Fine, thanks' ist irrelevant: Die Form selbst ist die Botschaft."

(Peter Trudgill und Jean Hannah, International English, Routledge, 2008)

Dieser Leitfaden zeigt 20+ englische „Wie geht’s?"-Fragen und Antworten nach Formalität und Kontext. Zu jeder bekommst du IPA-Aussprache, Beispielsatz und kulturelle Erklärung. Wenn du dein Englischlernen mit echten Inhalten ergänzen willst, besuche die Wordy Seite zum Englischlernen.


Schneller Überblick


Die Fragen: Wie fragt man?

Englische Muttersprachler fragen nicht nur auf eine Art „wie geht’s". Die Form hängt von der Beziehung, der Formalität und auch von der britischen oder amerikanischen Variante ab. David Crystal weist in The Cambridge Encyclopedia of the English Language (Cambridge University Press, 2019) darauf hin, dass Grußfragen vom Typ „how are you" in allen anglophonen Kulturen vorkommen, aber Funktion und erwartete Antworten leicht variieren.

How are you?

Höflich

//haʊ ɑːr juː//

Wörtliche Bedeutung: Wie bist du?

Hi, Sarah! How are you? It's been a while.

Hi, Sarah! Wie geht’s? Wir haben uns lange nicht gesehen.

🌍

Die häufigste und universellste Form. Funktioniert bei Freunden, Kollegen und Unbekannten. WICHTIG: keine echte Frage, erwartete Antwort ist 'Good, thanks!' Langes Klagen passt nicht.

Das ist die häufigste und universellste „wie geht’s"-Frage auf Englisch. Sie klingt formeller als „How's it going?", aber längst nicht so steif wie das britische „How do you do?". Man sagt sie zu Unbekannten, im Business und zu Kollegen.

Das Wichtigste: Die erwartete Antwort ist kurz und positiv, egal wie du dich wirklich fühlst. „Good, thanks! And you?" ist die Norm bei Muttersprachlern. Deutsche Sprecher überraschen englische Muttersprachler oft mit ehrlichen, ausführlichen Antworten. Das wirkt kulturell unpassend.

🌍 Warum ist 'How are you?' keine echte Frage?

Studien zeigen, dass „How are you?" im Englischen eine Grußfunktion hat, keine Informationsfrage. Das unterscheidet sich von dem, was viele im Deutschen mit „Wie geht’s?" verbinden, nämlich echtes Interesse. Auf Englisch erwartet der Fragende selten einen detaillierten Gesundheitsbericht, das wirkt sogar schnell unangenehm.


How's it going?

Locker

//haʊz ɪt ˈɡoʊɪŋ//

Wörtliche Bedeutung: Wie läuft es?

Hey, Mark! How's it going? Ready for the meeting?

Hey, Mark! Wie läuft’s? Bereit für das Meeting?

🌍

Lockerer als 'How are you?', aber nicht so Slang wie 'What's up?'. Natürlich unter Arbeitsbekannten, Nachbarn oder Stammkunden. Typische Antwort: 'Pretty good, thanks!'

How's it going? ist der goldene Mittelweg zwischen „How are you?" und „What's up?". Es ist locker genug, um freundlich zu wirken, und neutral genug fürs Arbeitsumfeld. Typische Antworten: „Pretty good, thanks!" (Ziemlich gut, danke!), „Not bad!" (Nicht schlecht!) oder „Good, you?" (Gut, und du?).


How are things?

Locker

//haʊ ɑːr θɪŋz//

Wörtliche Bedeutung: Wie sind die Dinge?

How are things at the new job? Settling in well?

Wie läuft’s im neuen Job? Hast du dich gut eingelebt?

🌍

Etwas persönlicher als 'How are you?', es kann auf Lebensbereiche anspielen (Arbeit, Zuhause, Gesundheit). Es signalisiert echtes Interesse, nicht nur Ritual. Passt zu Freunden und Bekannten.

How are things? ist nuancierter. Es kann sich nicht nur auf den allgemeinen Zustand beziehen, sondern auch auf konkrete Lebensbereiche. Wenn du das Thema ergänzt, „How are things at work?" (Wie läuft’s bei der Arbeit?), zeigst du noch mehr Interesse.


What's up?

Slang

//wʌts ʌp//

Wörtliche Bedeutung: Was ist oben?

Hey! What's up? Haven't seen you in ages!

Hey! Was geht? Hab dich ewig nicht gesehen!

🌍

Die lockerste Form, nur unter Freunden und gut bekannten Leuten. Nicht zu Fremden, Kollegen oder dem Chef. Die Antwort ist fast immer 'Not much, you?' oder 'Same old, same old.' Nie wörtlich antworten.

What's up? ist einer der typischsten lockeren englischen Grüße. In schnellem Sprechen hört man auch „Wassup?" oder „Sup?". Die natürlichsten Antworten: „Not much!" (Nicht viel!), „Same old" (Wie immer), „Just chilling" (Ich entspanne). Antworte nicht wörtlich darauf, was „oben" ist, das wäre auch auf Englisch komisch.


How have you been?

Höflich

//haʊ həv juː bɪn//

Wörtliche Bedeutung: Wie bist du gewesen?

Oh, it's so good to see you! How have you been?

Oh, schön dich zu sehen! Wie ist es dir ergangen?

🌍

Zeigt, dass ihr euch eine Weile nicht gesehen habt. Etwas persönlicher und wärmer als 'How are you?'. Es kann eine etwas ausführlichere Antwort erwarten als nur 'Fine, thanks!', z.B. 'Really well! Just got back from holidays.'

How have you been? nutzt das present perfect. Das zeigt, dass nach einem Zeitraum gefragt wird. Man sagt es, wenn man sich länger nicht gesehen hat. Diese Frage erwartet etwas mehr als ein Routinegruß, eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen passt gut.


Die Antworten: Was sagt man?

Im Englischen sind Antworten auf „wie geht’s"-Fragen größtenteils konventionell. Laut Merriam-Webster 2026 sind die häufigsten Antworten im Englischen klar „Fine" und „Good", fast unabhängig vom echten Zustand. Das ist eine kulturelle Norm, keine Unehrlichkeit.

Good, thanks!

Locker

//ɡʊd θæŋks//

Wörtliche Bedeutung: Gut, danke!

How are you? — Good, thanks! And you?

Wie geht’s? , Gut, danke! Und dir?

🌍

Die verbreitetste kurze Antwort bei englischen Muttersprachlern. Immer mit einer Rückfrage: 'And you?' oder 'You?', sonst kann es unhöflich klingen. Keine Details nötig.

Das ist der Goldstandard unter den englischen Antworten. Kurz und positiv, und die Rückfrage zeigt Interesse am Gegenüber. Wichtig: Frag immer zurück, ohne „And you?" oder nur „You?" wirkt es abgeschlossen, sogar etwas brummig.


Fine, thanks!

Höflich

//faɪn θæŋks//

Wörtliche Bedeutung: Fein / Gut, danke!

How are you today? — Fine, thanks! Busy morning.

Wie geht’s dir heute? , Gut, danke! Ein voller Morgen.

🌍

Etwas formeller als 'Good, thanks!', aber genauso allgemein. Amerikaner sagen eher 'Good', Briten etwas häufiger 'Fine'. Achtung: 'Fine' kann je nach Kontext auch Unzufriedenheit signalisieren ('That's fine.' , 'Schon gut.').

Fine ist ein interessantes Wort. Es kann neutral, ironisch oder gereizt wirken, je nach Intonation und Kontext. Als Grußantwort ist es immer neutral positiv. Wenn jemand seufzend sagt: „Fine…", meint er wahrscheinlich nicht, dass alles gut ist.


Not bad!

Locker

//nɒt bæd//

Wörtliche Bedeutung: Nicht schlecht!

How's your day going? — Not bad! Actually pretty good.

Wie läuft dein Tag? , Nicht schlecht! Eigentlich ziemlich gut.

🌍

Leicht zurückhaltend positive Antwort, Engländer, besonders Briten, spielen Dinge gern herunter. 'Not bad!' bedeutet oft: 'Läuft ziemlich gut.' Mit Rückfrage: 'Not bad! You?'

Not bad! ist ein gutes Beispiel für britisches Understatement. Wenn ein Brite „Not bad!" sagt, meint er oft: „Eigentlich ganz gut." Dieser Stil ist typisch britisch, aber Amerikaner verstehen und nutzen ihn auch. Natürlich mit Rückfrage: „Not bad, thanks! How about you?"


Could be better

Locker

//kʊd biː ˈbɛtər//

Wörtliche Bedeutung: Könnte besser sein.

How are you? — Could be better, honestly. Long week.

Wie geht’s? , Könnte besser sein, ehrlich. Lange Woche.

🌍

Zeigt, dass etwas nicht ganz stimmt, aber nicht dramatisch. Viel seltener als positive Antworten, eher unter nahen Bekannten. Du musst es nicht erklären, die andere Person fragt nach, wenn es sie interessiert.

Could be better sagt man selten zu Fremden oder oberflächlichen Bekannten. Du nutzt es, wenn die andere Person dir nah genug ist, um zu wissen, dass es nicht rund läuft. Es erwartet keine Details. Es öffnet eher die Tür für ein tieferes Gespräch, wenn die andere Person das auch will.


Can't complain

Locker

//kænt kəmˈpleɪn//

Wörtliche Bedeutung: Kann nicht klagen.

How are you keeping? — Can't complain! Staying busy.

Wie geht es Ihnen so? , Kann nicht klagen! Ich bin beschäftigt.

🌍

Typisch britische Antwort mit feinem Humor und Gelassenheit. Wörtlich 'kann nicht klagen', meist heißt es: alles ist okay, aber man vermeidet zu viel Begeisterung. Ergänze, was los ist: 'Can't complain! Staying busy.'

Can't complain ist ein klassisches Beispiel für britischen Humor und Gelassenheit. Wenn ein Brite „Can't complain" sagt, meint er fast sicher, dass alles okay ist, sie prahlen nur nicht laut. Wie auch eine Studie des British Council 2023 zeigt, sind emotionale Zurückhaltung und Understatement Kernzüge des britischen Kommunikationsstils.


Formelle Varianten

Formelle englische Grüße haben ihre eigenen „wie geht’s"-Fragen. Du solltest sie vor allem für schriftliche Kommunikation, Business-Meetings und ältere Bekannte kennen.

How do you do?

Sehr formell

//haʊ duː juː duː//

Wörtliche Bedeutung: Wie machen Sie das?

How do you do? I'm Elizabeth Hartley, from the London office.

Freut mich, Sie kennenzulernen. Ich bin Elizabeth Hartley aus dem Londoner Büro.

🌍

Traditionelle britische formelle Begrüßung bei einer Vorstellung. Die richtige Antwort ist NICHT 'Fine, thanks', sondern dasselbe zurück: 'How do you do?' Das ist keine echte Frage nach deinem Befinden, sondern ein Vorstellungsritual. Heute wirkt es etwas altmodisch, besonders bei Jüngeren.

Das ist für deutsche Sprecher oft die seltsamste englische „wie geht’s"-Form. Auf die Frage antwortet man fast immer, indem man dieselbe Frage zurücksagt. Antworte nicht mit „Fine, thanks!", sonst denken viele, du hast es missverstanden. Das kommt nur in britischen formellen Vorstellungen vor, Amerikaner nutzen es nicht.


I trust you're well

Formell

//aɪ trʌst jɔːr wɛl//

Wörtliche Bedeutung: Ich vertraue darauf, dass es Ihnen gut geht.

Dear Mr. Thompson, I trust you're well. I'm writing to follow up on our last meeting.

Sehr geehrter Herr Thompson, ich hoffe, es geht Ihnen gut. Ich schreibe, um an unser letztes Treffen anzuknüpfen.

🌍

Übliche Eröffnungsformel in Business-E-Mails und Briefen. Sie erwartet keine Antwort, sie signalisiert nur höfliches Interesse. Auf Englisch beginnen viele formelle E-Mails so oder mit einer Variante davon.

I trust you're well ist eine der häufigsten Formeln im Business-Englisch in schriftlicher Kommunikation. Es erwartet keine Antwort. Es ist eine höfliche Geste, die zeigt, dass es nicht nur um die Aufgabe geht, sondern auch um die Beziehung. Ähnliche Formeln sind: „I hope this email finds you well" (Ich hoffe, diese E-Mail erreicht Sie wohlauf) oder „Hope you're having a great week" (Ich hoffe, Sie haben eine gute Woche).


How are you keeping?

Formell

//haʊ ɑːr juː ˈkiːpɪŋ//

Wörtliche Bedeutung: Wie halten Sie sich?

How are you keeping? I heard you've been under the weather.

Wie geht es Ihnen so? Ich habe gehört, Sie waren nicht ganz fit.

🌍

Typisch britischer und irischer Ausdruck, vor allem bei älteren Leuten oder in formelleren Beziehungen. Etwas wärmer als 'How are you?' und signalisiert echtes Interesse. Typische Antwort: 'Keeping well, thank you!' oder 'Not too bad, all things considered.'

How are you keeping? ist typisch britisch und irisch. Du hörst es vor allem bei älteren Menschen oder wenn man sich nach längerer Zeit wieder trifft. „keeping" bezieht sich auf Gesundheit und Allgemeinzustand. Wenn du das hörst, zeigt die Person oft echtes Interesse, eine kurze, ehrliche Antwort passt.


Kultureller Unterschied: Deutsch vs. Englisch Kommunikation

🌍 Der größte Unterschied rund um die Frage „Wie geht’s?“

Im Deutschen kann „Wie geht’s?" eine echte Frage sein, auf die wir eine ehrliche Antwort erwarten. Wenn dich ein Freund fragt, wie es dir geht, und du dich schlecht fühlst, ist es normal, das zu sagen. Das ist ein wichtiger Teil zwischenmenschlicher Kommunikation im deutschen Alltag.

Auf Englisch hat „How are you?" eine andere Funktion: Es ist ein Grußritual, das die Beziehung bestätigt, nicht eine echte Gesundheitsabfrage. Ein englischer Muttersprachler sagt „Good, thanks!" auch dann, wenn er Kopfschmerzen hat, weil die Form erwartet wird, nicht weil er lügt. Nur bei engen Freunden und im passenden Kontext kann es echtes Interesse bedeuten.

Dieser Unterschied ist auch bei Anna Wierzbicka in Cross-Cultural Pragmatics (Mouton de Gruyter) dokumentiert: In verschiedenen Kulturen erwarten Menschen bei Grußritualen unterschiedliche Grade an Persönlichkeit und Offenheit.

Ein weiterer wichtiger Unterschied: Im Englischen lösen Grußfragen meist kein Klagen aus. Wenn ein Deutscher sich wirklich schlecht fühlt und das einem alten Bekannten sagt, ist das normal. Auf Englisch wirkt derselbe Schritt in den meisten Situationen, besonders bei Fremden oder oberflächlichen Bekannten, seltsam und erzeugt eine peinliche Pause.

Das heißt nicht, dass Englischsprachige gleichgültig sind. Bei engen Freunden, alten Bekannten oder wenn jemand bewusst stehen bleibt und nachfragt, kann „How are you?" sehr wohl eine echte Frage sein. Der Schlüssel ist, den Kontext zu erkennen.


Tabelle mit Antwortpaaren

FrageFormelle AntwortLockere Antwort
How are you?Fine, thank you. And you?Good, you?
How's it going?Very well, thank you.Pretty good! Not bad!
How are things?Things are going well, thanks.Good, actually! You?
What's up?Not much, and yourself?Not much! Same old.
How have you been?Very well, thank you. And you?Really good! Busy, but good.
How do you do? (brit)How do you do?How do you do?
How are you keeping?Keeping well, thank you.Not too bad, all things considered.

💡 Die Strategie: kurz antworten und zurückfragen

Wenn du nicht weißt, was du auf eine „wie geht’s"-Frage antworten sollst, nutze diese Methode: kurze positive Antwort plus Rückfrage. „Good, thanks! And you?" Das funktioniert fast immer und klingt natürlich. Die Rückfrage zeigt Interesse, das ist im Englischen eine grundlegende Höflichkeitserwartung.


Wie drückt man echte Sorge aus?

Bis hier ging es vor allem um das ritualisierte „wie geht’s". Aber was ist, wenn du dir wirklich Sorgen um jemanden machst? Auch im Englischen kannst du echtes Interesse zeigen, der Schlüssel sind Körpersprache, Kontext und konkretere Fragen.

Wenn du wirklich wissen willst, ob es jemandem gut geht, signalisieren diese Fragen ehrliche Sorge:

  • Are you okay? (/ɑːr juː oʊˈkeɪ/) , „Alles okay bei dir?" Das ist ein klares Zeichen echter Sorge, besonders wenn die Person traurig oder müde wirkt.
  • Are you alright? , Ähnlich, im britischen Englisch sehr üblich. Mit steigender Intonation ist es ein Gruß, mit flacher Intonation echte Sorge.
  • Is everything okay? , „Ist alles in Ordnung?" Etwas persönlicher, es zeigt, dass dir etwas aufgefallen ist.
  • You seem a bit down. Want to talk about it? , „Du wirkst etwas niedergeschlagen. Willst du darüber reden?" Das ist eindeutig menschliche Zuwendung.

Auch Körpersprache ist entscheidend: Wenn jemand stehen bleibt, Blickkontakt hält und auf die Antwort wartet, ist es kein Ritualgruß. Wenn jemand es im Vorbeigehen hastig sagt, dann schon.

⚠️ Klag nicht bei Fremden

Wenn du auf ein routinemäßiges „How are you?" auf Englisch mit Klagen antwortest, fühlt sich die andere Person oft unwohl und weiß nicht, wie sie reagieren soll. Das gilt besonders bei ersten Begegnungen und oberflächlichen Kontakten. Bleib bei kurzen positiven Antworten, bis du sicher bist, dass die Beziehung tief genug für ehrliche Details ist.


Übe mit echten englischen Inhalten

Englische „wie geht’s"-Fragen und Antworten beobachtest du am besten in echten Inhalten von Muttersprachlern: in natürlichem Tempo, mit echter Intonation und im Kontext. Lehrbücher vermitteln oft nur den ritualisierten Austausch „How are you? , Fine, thanks!", aber im echten Englisch gibt es viel mehr Varianten.

Auf der Seite die besten Filme zum Englischlernen findest du Vorschläge für britische und amerikanische Filme und Serien, in denen alltagsnahe Dialoge, inklusive Grußrituale, authentisch vorkommen. In britischen Serien hörst du „Alright?" und „How are you keeping?", in amerikanischen dominieren „What's up?" und „How's it going?".

Auf der Wordy Seite zum Englischlernen kannst du Filme und Serien mit interaktiven Untertiteln schauen. Wenn du auf eine Wendung klickst, siehst du sofort Aussprache, Bedeutung und kulturellen Kontext. So lernst du nicht abstrakte Regeln, sondern nimmst die ganze Bandbreite der „wie geht’s"-Ausdrücke aus echten Dialogen auf, inklusive Intonation und Körpersprache.

Häufig gestellte Fragen

Was antwortet man auf Englisch auf „How are you?“
Am natürlichsten sind: „Good, thanks! And you?“ oder „Fine, thanks!“ oder „Not bad, you?“. Etwas positiver: „Really well, thanks! Yourself?“. An schlechten Tagen: „Could be better, but okay.“, das ist eher selten. Vermeide lange Beschwerden, „How are you?“ ist oft nur eine Begrüßung.
Was ist der Unterschied zwischen „How are you?“ und „How’s it going?“
„How are you?“ (/haʊ ɑːr juː/) ist etwas formeller und allgemeiner, das sagt man auch zu Unbekannten oder Kollegen. „How’s it going?“ (/haʊz ɪt ˈɡoʊɪŋ/) ist lockerer und passt eher in vertrauter Atmosphäre. „What’s up?“ (/wʌts ʌp/) ist am lockersten, eher unter Freunden.
Wie fragt man auf Englisch „Geht es dir gut?“
„Are you okay?“ (/ɑːr juː oʊˈkeɪ/) oder „Are you alright?“, das drückt echte Sorge aus. „You alright?“ kann im britischen Englisch auch eine Begrüßung sein, wenn es mit steigender Intonation gesagt wird. „Is everything okay with you?“ ist formeller und wirklich interessiert.
Was bedeutet „can’t complain“ auf Englisch?
„Can’t complain“ (/kænt kəmˈpleɪn/) heißt ungefähr „Kann mich nicht beschweren“. Oft steckt britischer Humor dahinter: Eigentlich ist alles okay, aber man will nicht zu begeistert klingen. Es passt gut als zurückhaltende Antwort, ähnlich wie ein nüchternes „Fine“.
Wie sagt man auf Englisch „Nichts Besonderes“?
„Not much“ (/nɒt mʌtʃ/) ist eine typische Antwort auf „What’s up?“. Auch üblich: „Same old“ (wie immer), „Nothing much“ (nichts Besonderes), „Just the usual“ (das Übliche). Das sind sehr natürliche Muttersprachler-Antworten, nicht nur Lehrbuchsätze.

Quellen und Referenzen

  1. Crystal, David (2019). The Cambridge Encyclopedia of the English Language. Cambridge University Press.
  2. Trudgill, Peter és Hannah, Jean (2008). International English. Routledge.
  3. British Council (2023). English Language Teaching: Global Research Report.
  4. Merriam-Webster Dictionary (2026). merriam-webster.com.

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